Mi. 1.5.
"Rising Star Serie"
Drumless Four
Einen ebenso schwierigen wie genialen Gaststar proben- und trotzdem problemlos zu begleiten ist nicht unbedingt ein rasendes Vergnügen – als jedoch Dave Laszlo Marsall cl & saxes, Matyas Bartha p, Thomas Scherrer g & bjo und Martin Treml b im Februar mit dem multi-Saxophonisten Scott Robinson im JAZZLAND aufspielten, paßte einfach alles und mir war sofort klar: diese "Begleitcombo" ist eigentlich eine tolle neue Band! Sie gibt also heute mit zeitlos swingendem Mainstream-Jazz ihre eigentlich echte Premiere….. Und da soll noch bitte jemand sagen, daß die scheinbar verblichene österreichisch-ungarische Monarchie endgültig gestorben ist – sie ist bis heute (allerdings ohne den Herrn Orban & seinen Spießgesellen) überaus lebendig

Do. 2.5.
"100 Jahre George Shearing"
Bartha-Henkes Quintett
Der grandiose pianistische Alleskönner aus Ungarn Matyas Bartha steht im Mittelpunkt einer Hommage an seinen blinden Kollegen George Shearing, der seinerzeit mit eigenwilligen Blockakkorden die Jazzwelt verblüffte. Mit Tom Henkes vibes, Matyas Hofecker b und Andreas Weiss dm hat er bekannte Größen im Team, neu ist für uns Kurt Haider, der im steirischen Eggendorf sein Gitarren-Wissen an die Jugend weitergibt. Kann durchaus sein, daß aus diesem Memorial eine neue Stammband im JAZZLAND entsteht…

Fr. 3.5.
Hot Jazz Ambassadors
Wenn man Peter Strutzenberger b und Udo Ehmsen bjo&g als Rhythm-Section hat, kann man guten Gewissens auf Klavier und Drums verzichten. Die beiden sind für die exquisite Frontline – Thomas Nell co&voc, Günther Graf cl und David Laszlo Marsall saxes – die verläßliche & grundsolide Basis, ohne die kein Solist reüssieren kann. Am Mikrophon brilliert Dagmar Ehmsen mehrsprachig mit swingenden Chansons und bluesigem Swing – durchaus eine Augen- und Ohrenweide…

Sa. 4.5.
Walk Tall
Der Einfluß mancher Musiker ist auch über Jahrzehnte hinweg zu spüren – Pianist Joe Tauscher leitete im vorigen Jahrhundert eine erfolgreiche Hard-Bop-Band – Joe & Co. – die damals so ziemlich die Spitze der Avantgarde war (Kogelmann und der Freejazz kamen erst viel später) und die damals kreierte gesunde Mischung zwischen gediegenen Arrangements und explosiver Improvisation ist bei Otto Zach tp, Günter Klein as, Niko Afentulidis ts, Michael Kneihs p, Paul Hondl b und Werner Mras dm seit Jahrzehnten in allerbesten Händen geblieben.

Wenn Sie das JAZZLAND unter besonders günstigen Bedingungen besuchen wollen, dann geht das sehr einfach - ein Konto bei der Erste Bank und Sie sind dabei, denn das Motto Österreichs größter Bank ist:
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Mo. 6.5. / Di. 7.5.
"100 Jahre Nat King Cole"
Jörg Seidel Trio
Am 19. März 2019 würde der legendäre Sänger und Jazzpianist Nat King Cole seinen 100. Geburtstag feiern – Grund genug für Jörg Seidel g&voc, dieses Jubiläum mit einer neuen CD zu begehen. Der Bremerhavener zählt zu den meistbeschäftigten und erfolgreichsten Vertretern des Swing und spielt seit 30 Jahren in einer Besetzung, die wie das legendäre Vorbild-Trio instrumentiert ist: Am Piano sitzt mit Aaron Wonesch einer der bekanntesten österreichischen Jazzpianisten. Und der ebenfalls in Wien lebende Bassist Johannes Strasser muss als bekannte Größe nicht näher vorgestellt werden. Mit "Happy Birthday, Mr. Cole" stellt Seidel nun seine neue CD vor, auf der er Klassiker aber auch wenig bekannte Titel aus dem Cole-Songbook interpretiert. Der berühmte Jazzmusiker John Pizzarelli aus New Jersey schrieb zu dieser CD: "Joerg builds up bridges directly to Nat King Cole - he is in best hands here" (Text: J.Seidel)

Mi. 8.5. / Do. 9.5.
Joris Dudli Sextett
Die hochinteressanten Sextett-Charts, die Drummer-Bandleader Joris Dudli eigentlich für seine Euro-Amerikanische Band archiviert hat, dürfen wirklich nicht verschimmeln – es wird hochinteressant sein, den Vergleich zwischen dem mit internationalen Topstars besetzten Sextett und der heimischen Variante zu ziehen, die mit Markus Pechmann tp, Bernhard Wiesinger sax, Markus Gaudriot p, Christian Havel g und dem sensationellen neuen e-Bass-Genie Robin Gadermeier ebenfalls grandios besetzt ist. Es wird mit Sicherheit um etliches "funkier" und rhythmisch "abenteuerlicher" als bisher zugehen: Aber die Etablierten der Band werden die Herausforderung der jungen Wilden annehmen und man sollte sich nicht wundern, wenn ein neuer, aufregender Sound entstehen wird.

Fr.10.5.
Herbert Swoboda Quintett
Wenn jemand grandios einfallsreich und technisch perfekt ein so kompliziertes Instrument wie die Klarinette beherrscht, dann kommt er an Benny Goodman nicht vorbei. Und wenn er dann noch einen exzeptionell guten Gitarristen à la Charlie Christian, sowie einen an Teddy Wilson gemahnenden Pianisten in seiner Band hat, dann landet er unweigerlich beim BG-Sextett – auch wenn seine Band "nur" fünf Musiker umfasst – und das sind die Herren Herbert Swoboda cl, Heribert Kohlich p, Martin Spitzer g, Martin Treml b und Wolfgang Kendl dm……

Sa.11.5.
"Rising Star Serie"
Wild Cats Orchestra
Archaischer, fast "volksliedhafter" klassischer Jazz ist heute leider schon sehr selten zu hören, Lieder wie Walking With The King, der 1919 Rag, See See Rider oder My Buckets Got A Hole In It drohen der Vergessenheit anheim zu fallen. Diese neue und trotzdem sehr traditionelle Band pflegt erfreulicherweise alte Spirituals und Rags mit Gesangseinlagen und natürlich ohne jedweden elektronischen Klimbim. Otmar Leitner co & voc, Wolfgang Luckinger cl, Wolfgang Straka tb & voc, Margie bjo & voc, Florian Dozler sousa, Hubert Eibenberger dm

Parken beim JAZZLAND - nach wie vor kein Problem. Um nur EUR 5,20 können Sie ihren PKW in der BOE-Garage vor dem 'landl abstellen. Einfahrt ab 18 Uhr. Gutzeitkarten an der Bar.
(Einfahrt Franz-Josefs-Kai/Morzinplatz, bei der Tankstelle)

Mo.13.5.
"Rising Star Serie"
Andy Bartosh Trio
feat. Carl Kaye
Mit "Paul Fields Western Union Band" und der "Route 66" ist er vor einigen Jahrzehnten bei uns aufgetreten – jetzt kommt Carl Kaye mit seiner pedal-steel guitar und "Rock Western Bebop" wieder ins JAZZLAND. Der zweite Star des Abends ist ebenso außergewöhnlich – Andy Bartosh g begann seine Karriere in der "Backyard Bluesband" von Christian Dozzler und spielte im Lauf der Jahre mit so unterschiedlichen Musikern wie Peter Kraus, Louisiana Red, Donovan und Mick Taylor, jazzte mit Stefan Pelzl's "Ju-Ju", arbeitete mit und für Paulus Manker und war Mitbegründer des JAM MUSIC LAB. Mit Joschi Schneeberger b und Heimo Wiederhofer dm bringt er zwei echte Alleskönner mit. (Text: Andy Bartosh)

Di.14.5. bis Sa.18.5.
Rex Richardson
Rex Richardson
Das renommierte Jazz-Magazin Down Beat vergleicht Rex Richardson mit Freddie Hubbard und Woody Shaw und die klassischen Kritiker bewundern ihn als grandiosen Interpreten der schwierigsten tp-Concerti – so wie Yehudi Menuhin, Andre Previn, Friedrich Gulda, Mel Powell und Roland Batik ist unser Gast ein Wanderer zwischen Jazz und Klassik und wie die Genannten gehört er zu den wenigen die (um ein altes Sprichwort zu gebrauchen) "mit einem Hintern auf zwei Kirtagen tanzen" – und das sehr erfolgreich! Seine Konzerte im letzten Jahr waren ein echter "Hammer" und wir hören ihn diesmal am Di. mit dem Ray Aichinger Quartett (R.A. sax, Matyas Bartha p, Karol Hodas b, Mario Gonzi dm), am Mi. & Do. mit dem Erwin Schmidt Quartett (Martin Fuss ts, E.S. p, Johannes Strasser b, Walther Großrubatscher dm) und am Fr. & Sa. als Höhepunkt mit Fritz Ozmec's Vienna Jazz Orchestra (Manfred Holzhacker, Markus Pechmann, Walter Fend, Lukas Hartl tp; Bobby Dodge, Andreas Mittermayer, Johannes Herrlich, Markus Eckl tb; Gert Kolaja, Stefan Öllerer, Martin Harms, Erik Schuster, Ray Aichinger sax; Herbert Otahal p, Tibor Kövesdi b, Fritz Ozmec chef&dm)

Eddie "Lockjaw" Davis - "Land of dreams"
Eddie Davis ts, Karl Ratzer g, Michael Starch p, Stefan Prokesch b, Viktor Plasil dm
rec. 1982 at Soundborn Studio + 4 Bonustitel live aus dem  JAZZLAND - die letzten veröffentlichten Aufnahmen
Diese kostbare Rarität - das einzige Dokument, auf dem "Lockjaws" Stimme zu hören ist - gibt es an der Kassa oder Online-Bestellung (Postversand) auf unserer Homepage.

Mo.20.5.
"Rising Star Serie"
Jörg Danielsen
mit Jorge Costales &
Federico Verteramo
Daß der Blues aus dem Süden Nordamerikas zu einer echt internationalen Musikform geworden ist, können wir heute erleben – Jörg Danielsen g&voc trifft mit der "Vienna Blues Association" (Walter Walterson b und Christoph Karas dm) auf zwei der profiliertesten Blues-Musiker aus Lateinamerika - Jorge Costales hm&voc und Federico Verteramo g&voc – eine Konferenz in drei Akkorden, die einen Siegeskurs auf der ganzen Welt angetreten… und gewonnen haben.

Di.21.5.
Jim Rotondi Quartett
Jim Rotondi
Zwei Beute-Amis – der in Graz fast schon heimisch gewordene tp-Star Jim Rotondi und der von Wien aus Europa und den Rest der Welt mit tollem Piano-Jazz versorgende Danny Grisset und zwei Stars aus Süd-Ost Europa – Milan Nikolic b und Vladimir Kostadinovic dm – bilden ein neues, grandioses Quartett, dessen Wien-Premiere man nicht versäumen sollte – grandioser Mainstream-Jazz von absoluter und internationaler Weltklasse!

Mi.22.5.
"Rising Star Serie"
Valentin Schuppich Trio
Aus meiner (fast) 76-jähriger Sicht ist der Pianist Valentin Schuppich ein hochtalentierter Jüngling und ich freue mich sehr darüber, daß er sich nicht nur mit den heutigen Tastenzauberern, sondern auch liebe- und respektvoll mit Erroll Garner, Teddy Wilson und Art Tatum beschäftigt. So kann er mit Karol Hodas b und Dusan Novakov dm ein gutes Jahrhundert Jazzgeschichte durchforschen – eine herrliche Sisyphusarbeit…

Do.23.5.
Joschi Schneeberger Quartett
Sehr bekömmlich ist die originelle Mischung des swingenden Jazz mit europäischen Einflüssen – sei es aus der Django-Ecke oder bodenständiger Volksmusik. So begeistert ein Abend mit Aaron Wonesch p, Martin Spitzer g, Toni Mühlhofer perc und dem gestrengen Herrn Bandleader Joschi Schneeberger b die Fangemeinde bei jedem Auftritt, weil jedes Konzert immer einen überraschenden Verlauf nimmt. Das einzige was neben dem Swing immer gleich bleibt, ist die immense Spielfreude und der stets präsente Humor der leidenschaftlichen Musikanten…

Fr.24.5.
Original Storyville Jazzband
Ob die Storyville oder die Barrelhouse ehrwürdiger, weil älter ist, kann ich nicht beurteilen, denn als ich in den später 50-ern in die Szene taumelte, war mir diese Frage vollkommen egal – und ist es eigentlich bis heute. Von der Ur-Mannschaft ist heute nur mehr der vom p an tp übersiedelte Franz Luttenberger präsent, der mit Andreas Mittermayer tb, Herbert Swoboda cl, Matyas Bartha p, Udo Ehmsen bjo, Hans "Bibi" Bichler b und Gerd Stächelin dm eine im tiefen Mississippi-Delta gewaschene Truppe hinter sich weiß…Achtung: neue CD!!!!

Sa.25.5.
Affäre Dreyfuss
Was die Affäre Dreyfuss in der Geschichte bedeutete, sollte man in der "Wikipedia" nachlesen – höchst interessant und spannend sind die damaligen Intrigen und Verleumdungen zu verfolgen, die allesamt mit der herrlichen Band, die wir heute hören dürfen, absolut nicht zu tun haben. Bei Martin & Florian saxes und Dominik tp Fuss herrscht Wonne und Eierkuchen und nicht einmal mit der Rhythmusgruppe – Max Tschida p, Johannes Strasser b und Mario Gonzi dm gibt es Dissonanzen – und wenn ja, dann nur gewünschte… Be-Bop höchster Ordnung!!!

COMPUTER-SCHULUNGEN UND MEHR
Als langjähriges Mitglied der JAZZLAND-Crew biete ich Ihnen an:
  • Schnelle und kompetente Hilfe bei Computerproblemen
  • Private Schulungen bei IHNEN und auf IHREM Computer
  • Persönlich, geduldig und genau auf IHRE Bedürfnisse und IHR Tempo zugeschnitten
THOMAS WACKERLE, erreichbar unter: 0650 / 650 48 14 oder per
E-Mail: 

Mo.27.5.
Stanton Bigband
Eine Bigband am Leben zu erhalten, ist – wenn überhaupt – nur möglich, wenn die Musiker über einen schier überbordenden Idealismus verfügen. Die Auftrittsmöglichkeiten sind rar, die Gagen klein und der Aufwand für Proben groß – das alles hindert Gerald Pfister, Heinz Altwirth, Franz Binder, Helmut "Jazzy" Grussmann tp; Martin Grünzweig, Ursula Niederbrucker, Peter Jakelj tb; David Mayrl, Helmut Strobl, Günter Bruckner, Hartwig Eitler, Helmut Schiener saxes; Albert Reifert p, Martin Bayer g, Peter Bauer b, Harald Hering dm nicht immer wieder mit großer Freude seit Jahrzehnten im JAZZLAND zu swingen…

Di.28.5.
Gaudriot – Zarfl – Marktl
Eigentlich wollte uns der zwischen Kärnten, Wien und dem Rest der Welt pendelnde Drummer Klemens Marktl mit dem aus New Orleans stammenden Geoff Clapp einen grandiosen Kollegen vorstellen, der aber im letzten Moment wegen eines Engagements im Marsalis-Clan absagen mußte. So springt Klemens nun höchstpersönlich ein, wenn Markus Gaudriot p und Phillip Zarfl b bei uns einen ersten gemeinsamen Auftritt zelebrieren werden, zu dem wir möglicherweise auch noch einen weiteren Solisten begrüßen werden.

Mi.29.5.
Uwe Ladwig
Internationaler kann es (fast) nicht zugehen – aus den USA ein- gewandert ist Jerry Pfister tp, dessen "Viennese Talk" so ganz und gar nicht an seinen Geburtsstaat Oregon erinnert. In Ungarn geboren unterrichtet David Laszlo Marsall cl&saxes in München und Wien, während der Wachauer Thomas Scherrer g&bjo&loop und der Bodenseer Uwe Ladwig bass-sax in Worten und Noten annähernd dieselbe Sprache sprechen. Wenn mich nicht alles täuscht, werden wir heute ein absolut traditionsfreies und ziemlich klassisches Avantgarde-Konzert erleben dürfen…….

Do.30.5.
Caoba
Latin-Jazz ist in den USA eine weitverbreitete Variante unserer Musik – bei uns eine ebenso seltene wie beliebte Attraktion. Der innerlich in den Tropen beheimatete Perkussionist Anton "Toni" Mühlhofer leitet seit Jahrzehnten mit Caoba eine "sambagetränkte" Formation, die mit Markus Zahrl sax, Philippine Duchateau p und Stephan Först e-b seit langen exzellent und unverändert besetzt ist…

Fr.31.5.
Riverside Stompers
Die 37 Einspielungen der Creole Jazzband von King Oliver aus dem Jahr 1923 zu bewundern, sollte für jeden Jazzfan selbstverständlich sein – sie sind der Grundstein der nunmehr fast 100-jährigen Jazzgeschichte und waren der Startschuß für die Karriere von Louis Armstrong. Schön, daß wir in Wien so eine herrliche Band in diesem Stil haben. Wir hören Kurt Peyer tp, Wolfgang Straka tb, Alwin Miller cl, Peter Schwanzer bjo, Martin Stanzl kaiserbass, Angelika Schwerer dm und Dieter Bietak co und Roland Roger p, die schon in den 50-er Jahren bei der legendären Brickhouse Jazzband mitmischten……

Sa. 1.6.
United Syncopators – München
Ob der traditionelle Jazz in Österreich oder in Deutschland eine größere Bedeutung hat, läßt sich nur sehr schwer feststellen – und ist überdies vollkommen egal. Wir freuen uns immer sehr, wenn wir Besuch aus dem Norden bekommen, besonders wenn es sich um die Münchner handelt, deren Bandleader aus (richtig) Wien stammt – Walter Veprek co. Seine erstklassige Band ist seit Jahrzehnten ein Begriff in und um München herum und wir alle freuen uns sehr auf: Hannes Braun tb, Hans Reidel cl, Uli Lützow p, Sigi Schaller bjo, Knalle Wall tuba

Seit vielen Jahren freuen sich unsere Pianisten nicht nur über den hochklassigen
BÖSENDORFER im ehrwürdigen JAZZLAND, der perfekt von
Konstantin Avramidis vom Musikhaus Prosound
in Stockerau betreut und gestimmt wird.
Prosound hat jetzt auch ein Herz für unsere Bassisten entdeckt –
seit kurzem steht ein MarkBass-Verstärker auf der Bühne,
in den alle Musiker schon fast "verliebt" sind.....
Auskunft: 0676 612 76 65

Mo. 3.6.
"Rising Star Serie"
Paul Temmel Band
feat. Aleksandar Jacimovic
Paul Temmel, ein Newcomer in der österreichischen Jazz-Szene, bietet dem Publikum mit seinem Ensemble eine Melange aus Jazz-Standards und Eigenkompositionen. Das Quintett setzt sich zusammen aus Paul Temmel (p), Clemens Gigacher (kb), Joris Dudli (dr), Maximilian Wintersperger (tp) und Special Guest Aleksandar Jacimovic (sax) aus Belgrad. Jacimovic ist Star-Solist der RTS-Big Band und hatte gemeinsame Auftritte mit Randy Brecker, George Cables, Dusko Goykovich, Roy Hargrove, Don Menza oder Clark Terry. Mit Joris Dudli am Schlagzeug ist ein weiteres prominentes Ensemble-Mitglied an Board…(Text: Paul Temmel)

Di. 4.6.
Siggi Fassl – solo
Siggi Fassl
So schön und auch immer aufregend es ist, den Gitarristen-Sänger Siggi Fassl inmitten der prächtigen Mojo Blues Band zu erleben, so interessant ist es, ihn solo ganz alleine auf dem Jazzland-Podium bewundern zu können – auch ein Muddy Waters (ein Gottvater des Chicago-Blues) spielte abseits seiner Chicago-Blues-Band wunderbare Solo-Titel mit der akustischen Gitarre ein, die zu den wertvollen Prunkstücken des Country Blues zählen. Ich hätte sehr gerne eine CD in diesem Stil vom Mister Fassl in meiner Sammlung…

Mi. 5.6.
"Rising Star Serie"
Bertl Mayer Quartett
Die Mundharmonika im Jazz ist nicht unumstritten – die einen schätzen Toots Thilemans mit seiner jazzigen Auffassung, andere bewundern Sonny Boy Williamson bluesige Harp. Der Wiener hm-Chef Bertl Mayer tendiert eher zum erstgenannten Swinger und hat mit Martin Spitzer g, Joschi Schneeberger b und Anton Mühlhofer perc eine perfekte Basis für seine hochinteressanten Improvisationen.

Do. 6.6.
Triple Ace
Eine der absoluten Erfolgsformeln der nun schon rund 100 Jahre andauernden Jazzgeschichte ist das Klaviertrio mit Bass und Schlagzeug garniert, das von den 1930-er Jahren bis heute unverändert populär ist. Die unzähligen Varianten an dieser Stelle aufzuzählen erscheint müßig – Oliver Kent p, Uli Langthaler b und Dusan Novakov dm haben sich jedenfalls von den Allerbesten das Allerbeste abgehört und für ihr eigenes Repertoire annektiert, was in manchen Ohren kriminell klingen mag – aber absolut legal ist.

Fr. 7.6.
Andi Weiss Quintett
Das erste Programm, das Drummer Andreas Weiss vor einigen Jährchen im JAZZLAND präsentierte hieß "Thank you – Mister Blackey" und das hat seinen guten Grund: kaum ein anderer Bandleader in der Zeit vor dem Free Jazz präsentierte eine so große Zahl an erstklassigen Youngsters, die allesamt zu echten Stars avancierten – tp von Lee Morgan bis Wynton Marsalis, sax von Benny Golson bis Wayne Shorter, p von Horace Silver bis Bobby Timmons und b von Doug Watkins bis Essiet Essiet. Mit Bandleader/Drummer-Chef Andi W. begeistern Horst-Michael Schaffer tp, Thomas Huber ts, Erwin Schmidt p und Karl Sayer b ein freudig-dankbares Publikum…

Sa. 8.6.
Burgundy Jazzband
Als in den 40-er Jahren der Be-Bop die Jazzwelt mit neuen Harmonien und aufgeheizten Soli revolutionierte, trafen einige liebenswerte alte Herren aus New Orleans im Norden ein und beruhigten die Szene mit melodiös swingendem Classic Jazz, der bis heute weltweit von unzähligen Bands nachempfunden wird: bei uns tun das Kurt Peyer tp, Wolfgang Straka tb, Günther Graf cl, Paul Peyer bjo, Hans "Bibi" Bichler b und Gerd Stächelin dm

Das Programm der Wiener Jazzclubs im Internet: http://www.ig-jazz.at

So.9.6. / Mo.10.6.
Geschlossen
Pfingsten
Kurz-Kurz-Urlaub

Di.11.6.
4-mation
Manche Bands verzichteten auf ein Klavier (vielleicht weil kein passendes Instrument aufzutreiben war), aber viele schätzen auch bewußt den freien Raum zwischen Frontline und Rhythm-Section, um die Soli transparenter und "ellbogenfrei" zu machen. Eine tolle Band zwischen Swing und Modern mit Niko Afentulidis ts, Martin Bayer g, Karol Hodas b und Wolfgang Kendl dm

Mi.12.6.
The Message
Trompetenfreie Bands in der Be- und Hard-Bop Ära gab es nicht allzu viele – Giganten wie Art Farmer und Lee Morgan bestimmten die Besetzungen und nur selten konnte man Curtis Fuller & Co. erleben. Umso erfreulicher diese Band mit neuen und alten Könnern der Spitzenklasse: Herwig Gradischnig ts, Mario Vavti tb, Matyas Bartha p, Karl Sayer b, Daniel "Booxy" Aebi dm.

Do.13.6.
Bernhard Wiesinger Quartett
Daß es in Graz, Linz und Innsbruck beachtliche Jazz-Szenen gibt, ist nicht sehr überraschend – daß man aber auch im eher entlegenen Poysdorf häufig swingende Klänge erleben kann, verdanken Gemeinde und Jazzer vor allem dem Tenorsaxisten Bernhard Wiesinger, der sich mit Oliver Kent p, Philipp Zarfl b und Klemens Marktl dm ein echt grandioses Trio ausgesucht hat. Bleibt nur die Frage offen: hört man heute swingenden Modern-Jazz oder modernen Swing……????

Fr.14.6.
Rudolf Josel
Rudolf Josel
Es gibt nicht viele Spitzenjazzer, die auch in der Klassik Karriere gemacht haben – der Grazer Posaunist Rudi Josel gehört zu dieser kleinen Elite, denn er triumphierte in den 1960-ern bei den herrlichen Amateur-Festivals im Konzerthaus um dann in Oper und Konzertsaal mit den Wiener Philharmonikern zu brillieren. Nunmehr im klassischen Ruhestand jazzt er wieder öfters – von den Herren Markus Gaudriot p, Harry Putz b und Walther Großrubatscher dm brutal zu Höchstleistungen gezwungen…
Walther_großrubatscher
Ja, so hätte es sein sollen – es spielt Andreas Weiss dm, der in tiefer Trauer mit der gesamten heimischen und internationalen Jazzszene den überraschenden Tod vom Drummer-Kollegen Walther Großrubatscher betrauert, der heute Nachmittag am Friedhof Stammersdorf auf seine Beerdigung vorbereitet wird. Die Wiener Jazzer – Fans & Musiker – werden den "Grande Rubato" nie vergessen……alles Liebe, Walther!

Sa.15.6.
Project Two
feat. Susan Rigvava-Dumas

Susan Rigvava-Dumas
Ebenfalls auf den sprichwörtlichen "zwei Kirtagen" tätig ist die bei uns heimisch gewordene holländische Alleskönnerin Susan Rigvava-Dumas, die etwa von einem Musical-Gastspiel in Amsterdam direkt zu einem Konzert mit dem Zweiten Projekt des Posaunisten-Arrangeur Heinz Czadek anreist (im ERSTEN hörte man Art Farmer), in dem man mit Walter Fend, Lukas Hartl tp, Bobby Dodge bass-tb, Manfred Balasch & Florian Fuss sax, Matyas Bartha p, Harry Putz b, Fritz Ozmec dm eine feine Ansammlung der heimischen Stars des Modern-Jazz vorfindet…

Wohin man im JAZZLAND schaut –
man entkommt dem Peter Brunner nicht:
Weit über 350 Bilder aus seiner Kamera hängen an den Wänden
und noch viel mehr kann man auf seiner Homepage bewundern:

Mo.17.6.
"Rising Star Serie"
Vienna Big Band Unit
Markus Geiselhart
Tobias Reisacher, Benjamin Redlbacher, Benedikt Fehringer, Maximilian Rehrl tp; Martin Grünzweig, Christof Mittermeier, Valentin Günther, Christina Baumfried tb; Marc Hainzer, Felicia Pistorius, Andreas Lachberger, Swantje Lampert, David Gruber sax; Max Wintersperger p, Philipp Mayrbäurl g, Gregor Aufmesser b, Lukas Aichinger dm, Clara Montocchio voc. Im Rahmen von "musik aktuell 2019" der Musikfabrik NÖ wurde das Projekt "Compophonitions" der VBBU ausgewählt und kommt 2019 an verschiedenen Orten in NÖ zur Aufführung – heute die Wien-Premiere mit dem Bigband-Guru Markus Geiselhart.

Di.18.6.
Stefan Wagner –
Georg Barnert Oktett
Ohne den grandiosen Arrangeur Billy Strayhorn wären manche der herrlichen Kompositionen von Ellington nur halb so populär geworden – so braucht der Komponist Stefan Wagner g seinen Arrangeur Georg Barnert sax um mit Johannes Probst tp, Ursula Niederbrucker tb, Thomas Beck ts, Nikola Stanosevic p, Gerhard Graml b und Stephan Brodsky dm einen swingenden, abwechslungsreichen und hochkarätigen Jazz-Abend zu gestalten. Modern-Jazz – swingend aufbereitet.

Mi.19.6.
Barrelhouse Jazzband
Mit den Chicago-Ikonen Wild Bill Davison und Max Kaminsky durften die Bärrelhäusler vor Jahrzehnten ins Studio gehen und die beiden LPs sind heute schwer zu findende, kostbare Sammlerstücke. Von den damaligen Besetzungen ist heute nur noch der Bandgründer Horst Bichler dm zu hören – mit dabei Franz Luttenberger tp, Matyas Papp tb, Siegi Dietrich cl, Heribert Kohlich p und Peter Bauer b, die die große Tradition einer tollen Band erfolgreich weiter führen werden

Do.20.6. / Fr.21.6. / Sa.22.6.
Lew Tabackin
Lew Tabackin
Ob der 1940 in Philadelphia geborene Lew Tabackin ts&fl nun primär ein Bigband oder Combo-Musiker ist wird ein Streitfall bleiben – er ist jedenfalls in beiden Sätteln einer der ganz Großen. Er spielte mit Tal Farlow, der US-Army Band, Don Friedman, Donald Byrd, den Bands von Cab Calloway, Thad Jones & Mel Lewis und Maynard Ferguson, mit Attila Zoller und Roland Hanna und leitete eine eigene Bigband mit seiner Frau Toshiko Akiyoshi p und war Co-Leader in kleinen Formationen mit Shelly Manne, Phil Woods, Billy Higgins und Charlie Haden. Jahrelang war er Stammgewinner des Downbeat Poll in der Flötenkategorie, pendelte zwischen Japan und New York - sofern er nicht den Rest der Welt von Jazzclub zu Jazzfestival bereiste. Wann immer es sich ausgeht, kommt er nach Wien, um kulinarische Köstlichkeiten und die grandiose Begleitung der Herren Oliver Kent p, Hannes Strasser b und Mario Gonzi dm zu genießen.

Wer als Empfänger der e-JLP die gedruckte Ausgabe vermißt:
im 'landl gibt es immer ausreichend gedruckte Exemplare!!

Mo.24.6.
Walter Kortan –
Dave L. Marsall
Quartett
Kleinstbesetzungen im traditionellen Jazz sind immer schon rare Ereignisse gewesen – zwei Mann als Frontline (Walter Kortan tp und Dave Laszlo Marsall cl & saxes) und zwei Mann als sehr melodiöse Rhythm-Section (Hans Hörth am Sousaphon und Kurt Peyer bjo) werden – wenn so wie diesmal richtige Könner am Werk sind – ein ganzes Orchester ersetzen. Aus welchem Repertoire-Topf die vier Herren ihr Programm gestalten werden ist uns noch nicht bekannt – es wird spannend.

Di.25.6. bis Sa.29.6.
"JazzFest Wien 2019"
Anna Lauvergnac
Oliver Kent p, Karol Hodas b, Dusan Novakov dm
Anna Lauvergnac
"Anna singt aus ihrem Herzen", hat Sheila Jordan einmal über die langjährige Sängerin des Vienna Art Orchestra gesagt. Daher, so möchte man ergänzen, besitzt sie auch die Fähigkeit die Herzen der Menschen zu berühren. Es gibt viele Sängerinnen mit einer schönen Stimme, die sich von swingenden Gefährten begleiten lassen; wenige besitzen aber wie Anna Lauvergnac die Fähigkeit, im Zusammenwirken mit gleichwertigen Könnern (die zugleich "ihre besten Freunde" sind) eine beglückende Kommunikation zum intensiven Erlebnis machen. Und während noch der verwöhnteste, anspruchsvollste Jazzpurist zum akustischen Genießer wird, wird auch Jazzneulingen an so einem Abend erfahrbar, was diese Musik sein kann: Nicht nur eine Show, bei der Fertigkeiten vorgeführt werden, sondern ein Akt der Liebe. – Marcus A. Woelfle, JazzZeit"
Wir haben die Freude den langjährigen Star des VAO in 5 Konzerten mit einem grandiosen Trio zu präsentieren: Oliver Kent p, Karol Hodas b, Dusan Novakov dm

"A note is a note -
in any language!"
(Louis Armstrong)


Das Programm im Detail - Mai-Juni 2019: