Fr. 1.3.
Andreas Weiss Quintett
In den ersten Jahrzehnten der Jazz-Geschichte waren Drummer nur "Sidemen" – sie gaben den Takt und durften hin und wieder mit einem "Break" glänzen. Erst in der Swing Ära kam Chick Webb (der die Ella entdeckte), und Gene Krupa, der die Benny Goodman Band in der Carnegie-Hall vor sich her trug. Aber erst Buddy Rich wurde zum echten Star und Art Blackey erfand mit seinen Messengers die bis heute gültige Hard-Bop-Form (tp – sax – p – b – dm). So musiziert seit langem Andreas "Miami" Weiss (ld&dm) mit Horst Michael Schaffer tp, Thomas Huber ts, Erwin Schmidt p und Karl Sayer b – also Kollegen, die sich bei Art, Horace und Cannonball fast so gut auskennen wie er selbst……er selbst……

Sa. 2.3.
"Rising Star Serie"
Hot Jazz Ambassadors
Avantgarde-Jazz gab es schon immer! Jede Veränderung an der Tradition wurde von den einen beklagt und den anderen bejubelt. Einer der ersten Rebellen war sicher der Pianist Clarence Williams, der oft auf traditionelle Instrumente verzichtete und andere importierte. Bei den HJA finden wir z.B. eine zweite cl und ein Baritonsax (Dave Laszlo Marsall) und vermissen dm, tb & meist auch ein p. Mit dabei wie immer Thomas Nell co, Günther Graf cl, Udo Ehmsen bjo, Peter Strutzenberger b und die Banjotochter Dagmar Ehmsen voc.

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Mo. 4.3. / Di. 5.3.
Champian Fulton
Champian Fulton
Als ich vor rund zwei Jahren die folgenden Worte aus der "Frankfurter Allgemeinen" abdruckte, dachte ich, der Rezensent (Wolfgang Sandner) übertreibt gnadenlos: "Wir sind im Jazzkeller einem Genie begegnet! Sie heißt Champian Fulton. Singt Songs. Sieht gut aus. Kann mit dem Mikrophon umgehen. Spielt Oktavensturzbäche auf dem Klavier wie Franz Liszt. Wie und was sie singt, ist einer Dinah Washington ebenbürtig, auf deren Spuren sie wandelt. Das ist hohe Kunst des Jazzgesangs, die einem niemand am Konservatorium eintrichtern kann!" Reuig nehme ich also meine Vorbehalte zurück – er hat recht!!! Begleitet vom spanischen Weltklasse Bassisten Ignasi Gonzales Tejada und Drummer Xaver Hellmeier (Mo.) und Joris Dudli dm (Di.) werden wir mit der grandiosen Dame zwei triumphale Konzerte erleben.

Mi. 6.3. / Do. 7.3.
Bernd Lhotzky
Bernd Lhotzky
In den frühen Jahren des JAZZLAND gastierten wundervolle Stride-Pianisten bei uns: Joe Turner (nicht der Sänger, sondern der, der schon in den 30-ern in Wien spielte und 1990 in Paris starb), Dick Wellstood, Ralph Sutton, Art Hodes und Dick Hyman um nur die wichtigsten zu nennen. In Europa ist diese Pianisten-Gattung immer sehr selten gewesen – Rossano Sportiello besucht uns regelmäßig, um einen weiteren Giganten des Genres – den grandiosen Bernd Lhotzky – herrscht in der BRD so ein "Griss", daß wir ihn kaum nach Wien lotsen konnten - das ist jetzt endlich unserem Christian Plattner ts & cl gelungen, der oft zwischen Hamburg und München tourt und dort auch den exzellenten Drummer Manfred Keul kennen und schätzen lernte.

Fr. 8.3. / Sa. 9.3.
Mojo Blues Band
Als sich der blutjunge Erik Trauner vor über 40 Jahren mit neugierigen Ohren und leerer Geldtasche bei der Jazzland-Kassa herumdrückte, ließ ihn meine Tilly oft gratis zu seinen Idolen hinein – er hörte Robert Pete und Big Joe Williams, Thomas Shaw, Baby Boy Warren und viele andere Giganten aus der Frühzeit des Blues. Und das war der Beginn der MBB, die 1977 von Erik gemeinsam mit Joachim Palden gegründet wurde. Ihre Wege haben sich (leider) getrennt, aber beide sind der Szene erhalten geblieben. Auch die MBB hatte weitere Fluktuationen, aber die derzeitige Besetzung mit Siggi Fassl g&voc, Charlie Furthner p, Herfried Knapp b und Didi Mattersberger dm ist erfreulich stabil – da gehen sich auch nach dem 50-er noch einige Jubiläen aus…

Parken beim JAZZLAND - nach wie vor kein Problem. Um nur EUR 5,20 können Sie ihren PKW in der BOE-Garage vor dem 'landl abstellen. Einfahrt ab 18 Uhr. Gutzeitkarten an der Bar.
(Einfahrt Franz-Josefs-Kai/Morzinplatz, bei der Tankstelle)

Mo.11.3.
Ausnahmsweise Geschlossen

Di.12.3.
"Rising Star Serie"
5 in Love
Ob nun Cab Calloway, Louis Jordan, Nat King Cole oder Louis Prima das bestimmende Vorbild der 5 verliebten Herren ist, läßt sich nicht so leicht feststellen. Die 4 Idole der 6 Herren der 5 in Love werden jedenfalls im Laufe des Konzerts häufig und liebevoll zitiert werden (da soll sich einer auskennen). Es swingt jedenfalls teuflisch, wenn die Herren Paul "The Voice" Kreshka voc, Jürgen "Mr. Stringbean" Jagfeld – sax&cl, Thomas "Tommy Gun" Hechenberger g, Ernst "Ernesto" Jagfeld p, Peter "The Nose" Strutzenberger b, Dieter "Hot Tubs" Herfert dm ans Werk gehen. Fazit: woher sie kommen, ist unwichtig, daß sie da sind, ist wesentlich!!!

Mi.13.3. / Do.14.3. / Fr.15.3.
Dana Gillespie
& Joachim Palden Trio
Dana Gillespie
Ihre väterlichen Wurzeln gehen ins alte Österreich zurück, wo die "Wintersteins" zum intellektuellen Adel der alten Monarchie zählten. In den Kriegswirren übersiedelte die Familie nach England und erst ein Engagement im "English Theatre" in Wien brachte 1980 die Sängerin-Schauspielerin Dana Gillespie in die alte Heimat. Seit damals gehört sie zur überaus lebendigen Blues-Szene und begeisterte das Publikum mit der Mojo Bluesband und nun seit Jahrzehnten mit dem bewährten Trio von Joachim Palden p, der mit dem explosiven Tom Müller ts und der zwischen Perkussions-Klassik und Boogie Woogie pendelnden Sabine Pyrker dm eine bewährte langjährige Partnerschaft hat.

Sa.16.3.
Karolina Strassmayer
& Drori Mondlak

KLARO!
Karolina Strassmayer Drori Mondlak
Karolina StrassmayerDrori Mondlak
Als das JAZZLAND am 2.3.72 eröffnet wurde, begann sie zu laufen – das Saxophon war noch kein Thema für sie. Das hat sich geändert und es ist uns eine große Freude eine der prominentesten Jazz-Damen wieder begrüßen zu dürfen. Karolina Strassmayer inhalierte den Jazzbazillus durch das Altsax von Cannonball Adderley, studierte bei Carl Drewo und riskierte den Ausflug in die weite Jazzwelt, wo sie in New York mit dem Ehrentitel "Outstandig Musician of the Year" ausgezeichnet wurde. Sie arbeitete mit Chico Hamilton, Nancy Wilson, Diane Schuur, Clark Terry, Phil Woods, Frank Wess und dem Duke Ellington Orchestra und war Gründungsmitglied des Diva Jazz Orchestra. Seit Jahren leitet sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Drori Mondlak das Quartett KLARO!, das mit Anil Bilgen p und Morten Ramsbol b grandios besetzt ist.

Eddie "Lockjaw" Davis - "Land of dreams"
Eddie Davis ts, Karl Ratzer g, Michael Starch p, Stefan Prokesch b, Viktor Plasil dm
rec. 1982 at Soundborn Studio + 4 Bonustitel live aus dem  JAZZLAND - die letzten veröffentlichten Aufnahmen
Diese kostbare Rarität - das einzige Dokument, auf dem "Lockjaws" Stimme zu hören ist - gibt es an der Kassa oder Online-Bestellung (Postversand) auf unserer Homepage.

Mo.18.3.
"Rising Star Serie"
Ray Aichinger Quartett
Raimund (vulgo: Ray) Aichinger ist zur Hälfte ein grundsolider Bigband-Bariton-Saxophonist, der dem Saxsatz die notwendige Basis und Grundsubstanz liefert, während der zweite Teil in kleiner Gruppierung mit seinem Tenorsax auf den modernen Spuren von Coltrane bis ins Heute folgt. Ganz besonders freut er sich, wenn er mit den slowakischen Herren Bartus (Alan am Bösendorfer und Stefan Pista am Kontrabass) und dem tschechischen Spitzendrummer Martin Kleibl musizieren darf.

Di.19.3.
"Rising Star Serie"
Uli Datler – CD Präsentation
Mit Stolz und großer Freude dürfen wir unsere im Jänner 2019 erschienene CD "STINGfluenced" im JAZZLAND präsentieren. Meine Auseinandersetzung mit dem, von mir hochverehrten, äußerst jazzaffinen STING ist jetzt die erste CD meines Quintetts geworden. Das Album ist bei LAZYMUSIC erschienen. Thomas Faulhammer ts&ss, Edi Köhldorfer g, Uli Datler p&rhodes, Martin Heinzle b, Bernd Rommel dm. Im "Concerto" schreibt Martin Schuster: Uli Datler nähert sich den Sting'schen Vorlagen respektvoll und wärmt sozusagen eine Jugendliebe auf.

Mi.20.3.
"Rising Star Serie"
Wild Cats Orchestra
Neue Bands wachsen nicht auf den Bäumen und frische Bands, die schon bei den ersten Konzerten viele Fans anziehen, sind so selten wie ein blühender Kastanienbaum im August. Zweifellos – Otmar Leitner co&voc, Wolfgang Luckinger cl, Wolfgang Straka tb&voc, Margie bjo&voc, Florian Dozler sousa und Hubert Eibenberger dm sind eine echte Bereicherung der traditionellen Szene, die Kinderkrankheiten junger Bands sind am Verschwinden, das Repertoire wird vielfältiger und man tritt mutig in die Fußstapfen alter Vorbilder. Man freut sich.

Do.21.3.
Dave Kikoski Trio
Dave Kikoski
Klemens Marktl bezeichnet sich auf seiner Homepage fast bescheiden als Drummer und Composer – das ist unvollständig, denn er ist auch ein produktiver Scout für echte Weltklasse-Kollegen: der grandiose Bassist Boris Kozlov ist nebenbei der musikalische Leiter der Mingus-Tributbands und hat eine imposante Liste grandioser Kollegen: Terry Gibbs, Buddy deFranco, Benny Golson, Urszula Dudziak, McCoy Tyner, Jimmy Smith, Lew Tabackin und Clark Terry. Der absolute (Pianoforte)-Star des fast himmlisch guten Trios ist Dave Kikoski, den man mit Roy Haynes, Seamus Blake, Randy Brecker, Adam Nussbaum, Red Rodney und Larry Grenadier hörte. Drei absolute First-Class-Musiker in unserem Keller.

Fr.22.3. / Sa.23.3.
Florian Bramböck Quintett
Im Mai 1972 als Ben Webster in Wien gastierte war Florian Bramböck 13 Jahre alt, und ich nehme fürwitzig an, daß er damals den Namen des großen Mannes am Tenorsax noch nicht gekannt hat. Ich kannte vor drei Monaten natürlich den Absender eines (köstlichen) e-mails dem Namen nach– aber ich hatte noch kein Wort mit ihm gesprochen und kein mail mit ihm getauscht. Aber ich freute mich unbändig über seine Idee den 110. Geburtstag des ebenso genialen wie sehr schwierigen ts-Stars mit einem Konzert im JAZZLAND zu begehen. Florian kommt mit seiner grandiosen Band - Yvonne-Stefanie Moriel ts&bs, Stephan Costa p, Gösta Müller b und Mario Kofler dm – wir freuen uns auf zwei grandiose Konzerte.

COMPUTER-SCHULUNGEN UND MEHR
Als langjähriges Mitglied der JAZZLAND-Crew biete ich Ihnen an:
  • Schnelle und kompetente Hilfe bei Computerproblemen
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  • Persönlich, geduldig und genau auf IHRE Bedürfnisse und IHR Tempo zugeschnitten
THOMAS WACKERLE, erreichbar unter: 0650 / 650 48 14 oder per
E-Mail: 

Mo.25.3.
Marianne Mendt - Nachwuchsförderung
Schon seit einigen Jahren haben wir die Ehre und Freude ein Teil der "Marianne-Mendt Nachwuchsförderung" zu sein, wo zwischen Boden- und Neusiedlersee junge Talente gesucht und gefunden werden, die dann in St.Pölten der Jazzwelt präsentiert werden. Die jungen Damen und Herren können sich auf eine herrliche "Backing Band" verlassen: Thomas Kugi sax, Oliver Kent p, Johannes Strasser b und Mario Gonzi dm.

Di.26.3.
Vienna Bigband Project
Mit der Rückkehr des alten/neuen Leiters Anton Stift cond ist wieder neuer Schwung in die Band eingekehrt. Wir können uns auf Arrangements von Peter Herbolzheimer, Sammy Nestico, Oliver Nelson, Gordon Goodwin und anderen freuen. Gesanglich wird die Band von der bezaubernden Sängerin Thessa Habeler voc unterstützt. Jan Kolaja, Rudi Dasek, Fritz Hujer, Michael Hemmer, Franz Binder tp; Thomas "Beppo" Skranc, Klaus Zirngast, Johannes Stift, Markus Sonntag tb; Eva Binder, Peter Blemenschütz, Michel Nahabedian, Gerhard Fritsch, Herbert Hinterbichler sax; Uli Datler p, Peter Strutzenberger b, Roland Stonek g, Gerhard Bergauer, Christian Nestelberger dm. (Text:J.Kolaja)

Mi.27.3. / Do.28.3.
Roman Schwaller Quintett
Seit vielen Jahrzehnten gehören der deutsche Trompeter Peter Tuscher und der bei uns heimisch gewordene Schweizer Tenor-Sax-Star Roman Schwaller zu den absoluten Spitzenstars des Modern-Jazz in Europa (und weitester Umgebung). Mit den Herren Oliver Kent p, Johannes Strasser b und Christian Salfellner dm haben die beiden Frontmänner genau die exzellente Rhythmusgruppe zur Verfügung, die sie verdienen…

Fr.29.3.
Original Storyville Jazzband
In den letzten Dezennien bereiste die OSTJB die Donau vom Schwarzen Meer bis nach Wien, den Nil von Luxor nach Assuan und zurück, die Rhone und den Rhein und wenn der Mississippi nicht von haushohen Dämmen verschandelt wäre, wären Franz Luttenberger tp, Andreas Mittermayer tb, Hebert Swoboda cl, Matyas Bartha p, Udo Ehmsen bjo, Hans Bichler b und Gerd Stächelin dm&voc auch von New Orleans nach St.Louis geshuffelt. Das letzte Konzert vor der Flußreise durch Hollands Grachten rund um Amsterdam…

Sa.30.3.
Heinz von Hermann:
Jazz Ahead – Picante

Heinz von Hermann
Daß der Saxist Heinz von Hermann seit Jahrzehnten zu den prominentesten österreichischen Jazzmusikern zählt ist kein Geheimnis – daß er allerdings 1936 geboren wurde, verblüfft alle. Er wirkt wie ein spät-50-er oder früher-60-er, der mit vitaler Energie seine Band dirigiert – heute ist die Latin-Truppe am Werk – Johannes Herrlich tb, Markus Gaudriot p, Volker Wadauer e-b, Walter Grassmann dm und Andy Steirer perc – nächste Woche erleben wir HvH mit einer anderen Besetzung – anders, aber von derselben Höchstklasse!! Und wenn alles klappt, dann dürfen wir heute die großartige Anna Lauvergnac als "special guest" in der Band erleben…

Seit vielen Jahren freuen sich unsere Pianisten nicht nur über den hochklassigen
BÖSENDORFER im ehrwürdigen JAZZLAND, der perfekt von
Konstantin Avramidis vom Musikhaus Prosound
in Stockerau betreut und gestimmt wird.
Prosound hat jetzt auch ein Herz für unsere Bassisten entdeckt –
seit kurzem steht ein MarkBass-Verstärker auf der Bühne,
in den alle Musiker schon fast "verliebt" sind.....
Auskunft: 0676 612 76 65

Mo. 1.4.
"Rising Star Serie"
Jörg Danielsen
& Blues Associaton
Gegründet 2008, zählt die VBA von Jörg Danielsen zu den fixen Größen der heimischen Bluesszene. Nach unzähligen Auftritten mit wechselnden Formationen und Gästen brachte man 2016 ein Debütalbum auf den Markt. Nach Tourneen durch Clubs in Europa sowie Südamerika erschien 2018 das Album "Live aus dem Jazzland" welches, wie der Name schon verrät, im legendären Jazzland in Wien eingespielt wurde. Geprägt vom Blues der 60-er bis zu den 90-ern deckt das Trio mit Jörg Danielsen g&voc, Walter Walterson b, Christoph Karas dm eine breite Blues-Stilpalette ab. (Text: J.D.)

Di. 2.4.
"Rising Star Serie"
Sandor Rigo Quartett
Begegnungszonen können kritisch sein – Radfahrer und Fußgänger sind keine natürlichen Freunde, und die Autoisten streiten oft mit den Mopedartisten. Anders im Jazz: viele Klassiker hören Bird Parker und Jazzer den Ludwig van. Der aus Ungarn stammende Sandor Rigo ist mit dem Altsax in beiden Welten zu Hause und hat mit Robert Schönherr p, Joschi Schneeberger b und Dusan Novakov dm eine in höchsten Gängen swingende Rhythm-Section.

Mi. 3.4.
Daniel Nösig Quartett
Oliver Kent p, Johannes Strasser b und Mario Gonzi dm bilden eine höchst vielseitige Rhythmusgruppe, die vom leisen Köcheln bis zum kochend Swingen alle Schattierungen des Jazz beherrscht. Für Daniel Nösig tp ist das natürlich nicht schwierig – er muß nur genial-grandios jazzen, um mit seinen perfekten Kollegen Schritt zu halten – aber das ist für ihn absolut kein Problem – das kann er, denn er gehört ebenfalls zur seltenen Kategorie der absoluten Alleskönner!!!

Do. 4.4.
Ceora
Altmodischer als die Avantgarde und progressiver als die Tradition, riskanter als das Vertraute und bodenständiger als die Hit-Parade – die Charakteristika dieser Combo mit (fast) Bigband-Anklängen ist schwer zu definieren, denn man merkt die Probenarbeit und den Hang zu riskanten Soli. Johannes Probst tp&flh, Günter Spies tb, Oliver Marec as, Primo Salvati ts, Ryan Langer p, Chris Petschina b und (ach ja) Uli Hejsek dm

Fr. 5.4.
Barrelhouse Jazzband
Die BHJB zählt zum absoluten Urgestein der österreichischen Jazzszene. Von den Gründungsmitgliedern ist nur noch der Drummer Horst Bichler als Bandleader mit an Bord, leicht verändert ist die Mannschaftsaufstellung, denn Pianist Humbert Augustynowicz fällt für längere Zeit aus – seinen Platz übernimmt diesesmal Markus Gaudriot und den verhinderten Franz Luttenberger vertritt Walter Kortan. Unverändert Heinz Czadek tb, Siegi Dietrich cl und Peter Bauer b und die Liebe zum swingenden Chicago-Jazz im Geiste von Eddie Condon.

Sa. 6.4.
Heinz von Hermann:
Four very saxy brothers
Ob die Four Brothers der Woody Herman Band jemals außerhalb der Bigband auftraten weiß ich leider nicht – das Feuerwerk der Saxy-Brothers mit HvH, Herwig Gradischnig, Bernhard Wiesinger & Niko Afentulidis saxes swingt jedenfalls voller Verehrung für diese Giganten. Und ohne diese herrliche Rhythm Section – Erwin Schmidt p, Alexander Lackner b, Joris Dudli dm – ginge gar nichts…….

Das Programm der Wiener Jazzclubs im Internet: http://www.ig-jazz.at

Mo. 8.4.
"Rising Star Serie"
Aimee Allen
& Walter Fischbacher Trio
Die aus Pittsburgh stammende Vollblutjazzerin Aimée Allen wurde schon als Kind durch ihre Mutter mit altem, klassischem Jazz "infiziert". Nach ihren Schuljahren zog sie nach Paris, wo sie bald regelmäßig in Jazzclubs und auf Festivals brillierte. Animiert durch die pulsierende Szene an der Seine, das frankophone Publikum und den Einfluß des brasilianischen Bossa Nova gründete sie Les Bossa Novices einen überaus erfolgreichen Chor, der sie zu einem Star der Pariser Szene machte. "Eine brillante Sängerin und dazu eine noch nachdenklichere Lyrikerin" meinte der Kolumnist H. Allen Williams in der renommierten Jazz Times. Die Begleitung liegt natürlich wieder bei Walter Fischbacher p (Phishbacher for the Amis), Goran Vujic b und Ulf Stricker dm.

Di. 9.4. / Mi.10.4.
Shlomit Butbul
Shlomit Butbul
Die junge Dame ist in Israel auf die Welt gekommen, singt in unzähligen Sprachen und läßt sich nur sehr schwer in eine musikalische Kategorie einordnen – ihr Repertoire umfasst Volkslieder der eigenen und fremden Wurzeln, Pop, Folk, Operette, Tagesschlager, Jazz, Blues und eigentlich alles, was ihr gefällt (es könnte also sogar eine Opernarie auftauchen). Shlomit Butbul hat sich für ihr JAZZLAND-Debut zielsicher eine Superband gewünscht: Herwig Gradischnig sax, Oliver Kent b, Hans Strasser b und Christian Salfellner dm.

Do.11.4.
Leo Wright Memorial
Seit den frühen 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts feiern wir im Frühling ein Memorial für Leo Wright, der in Wien lebte und die Elly liebte und sehr viele Jazzer in dieser Stadt durch sein Genie und seine Freundlichkeit von guten zu noch besseren Jazzern formte. Ein herzliches posthumes Dankeschön von Heinz Czadek tb, Heinz von Hermann sax, Erwin Schmidt p, Joschi Schneeberger b, Walter Großrubatscher dm und natürlich von der Elly Wright voc.

Fr.12.4.
Riverside Stompers
Die Aufnahmen, die King Oliver mit Louis Armstrong 1923 in einer Scheune neben dem Tonstudio einspielte, sind für viele Fans etwas ähnliches wie das Alte Testament unserer Musik. Fast in jeder Jazz-Gemeinde gibt es eine zwei-trompetige Memorial-Band – bei uns seit 1989 die Stampfer vom Flußufer mit Dieter Bietak & Kurt Peyer tp&co, Wolfgang Straka tb&voc, Alwin Miller cl, Roland Roger p, Peter Schwanzer bjo, Martin Stanzel sousaphon und Angelika Schwerer dm.

Sa.13.4.
Markus Gaudriot Trio
Die (möglicherweise) erfolgreichste Formel im Jazz ist das Trio bestehend aus Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. Der ebenso grandiose wie unsympathische Oscar Peterson jazzte lange mit dem herrlichen Ray Brown und Spitzendrummern wie Ed Thigpen, Bobby Durham und Martin Drew (aber auch sehr lange mit Herb Ellis & Barney Kessel g statt dem Drummer). Trotzdem: p – b – dm ist DIE Formel, an die sich auch Markus Gaudriot p mit Harry Putz b und Walther Großrubatscher dm mit großem Erfolg halten – man hört diese Drei viel zu selten…!!!

Die Programmübersicht für unterwegs am Handy: www.jazzland.at/mobil

Mo.15.4.
Tom and The Cats
feat. Lilli Kern
Das ist einer der Abende, auf die ich persönlich ganz besonders gespannt bin, denn der aus Deutschland nach Österreich geflüchtete Tom Mueller ist mir vornehmlich als Blues- und Rhythm&Blues-Saxist bekannt, während ich den Pianeur Markus Gaudriot, den Bassologen Martin Treml und den Wein- & Drumexperten Hubert Bründlmayer zur Kategorie der radikal-Swinger zähle. Bleibt die stimmgewaltige Lilli Kern als Bindeglied zwischen den getrennten Welten – das kann ein überraschungsreicher, spannender Abend werden….

Di.16.4. bis Sa.20.4.
Don Menza
Don Menza
Jüngling ist er keiner mehr - Donald Joseph Menza wurde am 22.4.1936 in Buffalo (NY) geboren – also sehr demnächst wird er 83 Jahre jung. Das Eigenschaftswort wird absichtlich fett, denn sooft er auch erklärt wie alt und müde er ist, sobald er sein Tenorsax in Händen hält überfällt ihn sein angestammter Elan und man glaubt einen jugendlichen Wilden zu hören. Mit seinem sonoren Hawkins/Webster-Sound baut er seine aufregenden Improvisationen Chorus um Chorus auf und wenn man glaubt, er ist am Höhepunkt, dann legt er noch eine Schaufel nach - ähnliches durfte ich 1972 vom grantig-grandiosen Ben Webster erleben, der in der Dons-Ahnenreihe einen Ehrenplatz einnimmt. Gegen Ende seines Gastspiels wird er sich wieder auf immer verabschieden, er sei zu alt, wird er sagen, und endlich in den Ruhestand gehen. Zwei Wochen später kommt dann ein Anruf, wann er denn wieder nach Wien kommen kann... Darauf freut sich natürlich der Schreiber und Oliver Kent p - Johannes Strasser b - Bernd Reiter dm.

Wohin man im JAZZLAND schaut –
man entkommt dem Peter Brunner nicht:
Weit über 350 Bilder aus seiner Kamera hängen an den Wänden
und noch viel mehr kann man auf seiner Homepage bewundern:

So.21.4. / Mo.22.4.
Geschlossen
Österlicher Kurz-Kurz-Urlaub

Di.23.4.
"Rising Star Serie"
Swingdance Bigband
Ein Markenzeichen der Swingdance Big Band unter der Leitung der co-leader Martin Jank sax & Jan Kolaja tp ist die Pflege und Interpretation von Werken österreichischer Komponisten und Arrangeure, diesmal mit einem Special "The Soul of America" featuring Joey Green voc, Gerhard Aflenzer, Adi Bichler, Michael Hemmer tp; Klaus Zirngast, Walter Dormeier, Gregor Jank, Gerhard Niederer tb; Clemens Geist, Herbert Hinterbichler, Andy Eckerl, Herbert Oswald sax; Michael Krottendorfer p, Ladi Zarosski b, Günther Reiner dm.(Text: J.Kolaja)

Mi.24.4.
Christian Dozzler
SOLO
Christian Dozzler
Für europäische Musiker ist es natürlich ungemein schwer, im Mutterland unserer Musik (also in Amerika) Fuß zu fassen. Zu groß ist die dortige Konkurrenz und zu hoch sind bis heute noch mancherorts die Rassenschranken – nicht nur zwischen weiß und schwarz, sondern auch zwischen Latinos und Europäern usw. Umso bemerkenswerter ist es, daß unser Freund, der Zwei-Meter-Bluesman Christian Dozzler trotz aller Hindernisse in Texas eine neue Heimat gefunden hat. Wir hören ihn diesmal "all alone" oder auch mit Einsteigern…

Do.25.4.
Anna Lauvergnac
Anna Lauvergnac
Lange Jahre war sie das Aushängeschild des grandiosen "Vienna Art Orchester", das leider den traurigen Weg in den Jazz-Himmel antreten mußte – die aus Triest stammende Sängerin Anna Lauvergnac hat aus dem übergroßen Angebot der grandiosen weiblichen Jazz-Ikonen ihr eigenes Repertoire und einen urpersönlichen Stil gefunden. Seit ihrer Studienzeit in Graz arbeitet sie mit großem Vergnügen und ebensolchem Erfolg mit dem in München stationierten Pianisten Claus Raible zusammen, der wiederum mit dem in der Schweiz lebenden griechischen Bassisten Giorgos Antoniou musikalisch liiert ist. Als Drummer wünschten sich alle gemeinsam den in Wien lebenden Serben Dusan Novakov – der Wunsch wurde erfüllt. Wir haben hier also eine wahrhaft europäische Truppe, die uns mit dem in den USA entstandenem Jazz begeistern wird. An international affair……

Fr.26.4.
Burgundy Street Jazzband
Viele Musiker, die während der 20-er und 30-er Jahre noch im Süden der USA zurückgeblieben waren, folgten in der Kriegszeit ihren Kollegen nach Chicago und New York. Sie brachten eine ländliche und eher volksliedhafte Spielweise des Traditional in den Norden – in diesem Sinne jazzen Kurt Peyer tp&co&voc, Wolfgang Straka tb&voc, Günther Graf cl, Paul Peyer bjo, Hans Bichler b, Gerd Stächelin dm&voc – und manchmal pianiert Franz Luttenberger mit…

Sa.27.4.
Anna Lauvergnac
Nach dem Trip nach Graz hören wir mit großem Vergnügen die Band vom Donnerstag nochmals – wetten wir, daß sie ein teilweise neues Programm aufführen werden……


Wer als Empfänger der e-JLP die gedruckte Ausgabe vermißt:
im 'landl gibt es immer ausreichend gedruckte Exemplare!!

Mo.29.4.
"Rising Star Serie"
Big Band Pfaffstätten
Andy Haderer ist Lead-Trompeter und Solist der WDR Big Band und seit 1999 Professor für Jazztrompete an der Hochschule für Musik in Köln. Er spielte am Theater an der Wien, es folgten Engagements bei der ORF Big Band und der Schweizer DRS Big Band, in Peter Herbolzheimers "Rhythm Combination & Brass".Als sein kongenialer Partner leitet der aus Stuttgart stammende und in Pfaffstätten lebende Markus Geiselhart das 16-köpfige Jazzorchester "Big Band Pfaffstätten" – er ist Komponist, Arrangeur und Posaunist. Er gründete 2008 zusammen mit dem Trompeter Thomas Gansch das Don Ellis Tribute Orchestra und 2010 sein Markus Geiselhart Orchestra. Die "Big Band Pfaffstätten" präsentiert Werke von Duke Ellington, Don Ellis, Bob Brookmeyer, Peter Herbolzheimer, Robert Bachner, Markus Geiselhart und Leopold Fuhrmann in der Besetzung: Andy Haderer tp, flh, valve-tb, Markus Geiselhart cond&tb, Tobias Reisacher, Manfred Holzhacker, Franz Hutter, Felix Schützl tp; Andreas Mittermayer, Christof Mittermeier, Bernhard Österreicher, Robert Bachner tb; Andreas Lachberger, Bernhard Güsser, Helmut Hödl, Leopold Fuhrmann, Nina Dvorak sax; Erwin Schmidt p, Andreas Fromm b, Thomas Froschauer dm

Mo.30.4.
Hank & Herrlich
Die vorherrschende Frontline in der Hard-Bop-Ära war fast selbstverständlich das Duett zwischen Trompete und Tenorsax- nur ganz selten hörte man Curtis Fuller oder Al Gray neben Benny Golson oder einem anderen ts-Giganten. In unserem Fall steht neben Herwig Gradischnig ts unser deutscher Beute-Posaunist Johannes Herrlich, der zum Repertoire eigene Arrangements und so manche Komposition beisteuerte. Oliver Kent p, Johannes Strasser b und Mario Gonzi dm hören sich aus gesicherter Position im Hintergrund des Podiums die geist- und notenreichen Dialoge der beiden Herren in der Frontline an.

"A note is a note -
in any language!"
(Louis Armstrong)


Das Programm im Detail - März-April 2019: